Photovoltaik-Freifläche      Faltanlage      Dioramen      Vatis Vitrine   

Bau einer Klapp-/Faltanlage

Besonders platzsparend sind Klappanlagen, die nach Betriebsende an die Wand geklappt werden. Sie stauben auch weniger ein, müssen aber leergeräumt werden. Aus letzterem Grund ist auch relativ zeitig meine Loklift-Vitrine entstanden.

 

Natürlich ist so eine Anlagenform in der Größe begrenzt, irgendwann wird's zu schwer oder passt nicht mehr. Angeregt durch diverse Modulbauer würde ich meine Anlage dann im aufgebauten Zustand durch Anhängen weiterer Module ergänzen. Deshalb wurde von Anfang an die rechte Seite einer Modulnorm des N-RE angepasst. Vorher habe ich aber ein Segment entworfen, dass quasi die gleiche Grundfläche wie die Klappanlage hat und auf diese drauf gelegt wird. Auch diese Idee habe ich von Modulbauern abgeguckt, die auf diese Weise große Module wie Fiddleyards oder Bahnhöfe herstellen und für den Transport zusammenlegen oder -klappen.

 

Für mich ist es prima, durch Ausklappen dieser beiden Segmente sofort spielbereit zu sein. Und zwar in zwei Betriebsvarianten:

 

A) Nur diese Segmente werden ausgeklappt. Dann ist der Loklift der Speicher, also mein "Schatten"bahnhof, sprich die weite Welt und meine Segmente bilden einen östlichen Endbahnhof. Ganz links unten im Gleisplan geht's zum Lift.

 

B) An die ausgeklappten Segmente werden weitere Module gehängt. Dann bilden die Segmente einen westlichen Endbahnhof und der Lift ist die Abstellgruppe des Bahnhofs. Die Wendeschleife ist dann eine Wartegruppe für Personenzüge. Ganz rechts unten werden weitere Module angedockt.

 

Nachfolgend die Gleisbilder. Die linke Seite haben wir in 1zu160.net entwickelt. Für den rechten Teil steht das noch aus ;-)

 

Kurzer Baubericht

Das rechte Segment entstand wie das erste in Rahmenbauweise. Diesmal habe ich ein 10er-Pack unbearbeitete aber gerade! 2m-Latten für 6,-€ gekauft. Ich denke ein guter Preis. Nach dem Kürzen der Latten auf Maß und dem Ausklinken der Kreuzverbindung in der Mitte wurden die Latten mit Schleifpapier geglättet, es war doch wirklich sehr rauh. Danach habe ich sie einfach auf Stoß aneinander geschraubt. Wichtig dabei ist das Vorbohren und Senken, sonst spaltet die Schraube das äußere Holz.

 

Das Gelenk zum ersten Segment bilden zwei Scharniere mit 2x15cm Schenkellänge. Da das linke Segment zuerst da war, bestimmt dessen Abstand zur Wand im hochgeklappten Zustand die Länge der Scharniere. Das Gelenk wird im aufgebauten Zustand durch zwei Kistenschlösser arretiert, wodurch beide Segmente eine feste Verbindung eingehen. Das rechte Segment steht auf Beinen aus Kunststoffprofilen mit angeflanschten Gelenk und Justierfüßen.


Zurück: Photovoltaik-Freifläche 
Weiterlesen: Dioramen